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Work In Progress

diese seite ist ein versuch, ein experiment. sie soll,  in form eines  tagebuches, dem an literatur interessierten den blick 'über die schultern des autors' ermöglichen. es kann nur ein kleiner, unvollständiger einblick sein. 

die datumsfolge ist rückläufig


das SCHREIBEN vorerst eingestellt

dem MALEN zugewiesen

juni 04: gedicht /auszug aus 'Arche der Gedanken'

märz 04: weitere Skizzen und Entwürfe (Beispiel: Von der Erlösung)

dez' 03: erstes ausgearbeitetes Kapitel im Entwurf: Und Gehen

okt' 03 - märz 04: neue Bilder 

okt' 03 : Die Arche der Gedanken   (©)

Fragmentsammlung eines Lebens

daneben -Gedanken zu einer poetischen Philospophie einer mehrwertigen Logik im Anschluss an 'Grundzüge einer neuen Theorie des Denkens in Hegels Logik' von G.Günther (2.Auflg.1978)

sept '03:  'Nebelzimmer' erscheint

okt '02 -  okt' 03   Gemälde

okt '02:  Vorüberlegungen zu Arche der Gedanken

sept '02: die ersten Ölbilder im umkreis von NebelZimmer entstehen

febr ' 02: übermalungen des typoscripts

juli '02: der seit januar sich aufdrängende 'versuch einer zettelsammlung' nimmt  erste gestalt an.  

januar '02: neben den abschliessenden arbeiten an NebelZimmer keimt der entwurf für ein neues projekt: 'die arche der gedanken' - eine 'zettelsammlung', gedankensammlung über paarbildungen, sprachspiele und die kunst des verlustes. ein in sich verschlungenes band aus lyrik, prosa und bildern. 

januar '02:  'klappentext', synopse 

 

„Um den Begriff der Wirklichkeit zu haben

müsst ich die Welt erkennen blind

die Welt als spiegelnd Bild in mir –

so aber ist es Asche nur

was ich besitzen kann

die Asche einer wohlgeformten Einsamkeit

verbrannter Flaum des eingebildet Raben...“

dies ist das Motto und der Anfang von ‚NebelZimmer’ 

Die Geschichte eines Doppelmordes –

der eine Mord des ‚sich Erinnernden’ geschah im blinden Rausch, der zweite geschieht bewusst an einer Fremden, um sich des ersten, des an der Ehefrau begangenen, zu vergewissern. Ein fortlaufend innerer Monolog, gebrochen nur durch zwei imaginäre ‚Begleiterinnen’: einer Fee, einer Hexe – in freien Versen, gleich einem Langgedicht, einem Roman in Versen, als Totenlied – Elegie.

Mir ist klar, daß dies ein ungewöhnlicher Versuch ist, eine Geschichte zu erzählen. Doch, hält uns nicht ein literarisches Bild gefangen, dass alles Erzählen ein Roman, eine Erzählung, ein Essay sein muss, was heute vom Leben spricht? Der Versuch war es wert in Versen vom Leben zu erzählen.

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update: 02.08.2005